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(Nidderau/pm) - Bereits zum 9. Mal  findet am Pfingstsonntag, 20. 5. 2018 von 10 – 18 Uhr  auf dem Hofgut Appenborn in Rabenau  der Mittelhessische Keramikmarkt „durchgebrannt.com“ statt, zu dem die Keramiker und Organisatoren Karl-Heinz Till, Karin Schweikhard und Michael Limbeck einladen. Unter dem diesjährigen Motto „Vom Formen und Malen“  zeigen 37 Werkstätten aus der Region und ganz Hessen sowie Gäste aus Rheinland-Pfalz, NRW, Baden-Württemberg, Brandenburg, den Niederlanden und Belgien, ihre neuen Arbeiten auf dem zwischen Weitershain und Kesselbach idyllisch gelegenen Hofgut Appenborn.

Die von Schweikhard, Limbeck und Till eingeladenen Werkstätten bieten an diesem Tag den Besuchern interessante und fundierte Einblicke in ihr keramisches Schaffen und machen mit ihren Arbeiten aufmerksam auf die große Vielfalt eines uralten Berufstandes.

Mit dem Motto der 9. Auflage von durchgebrannt „Vom Formen und Malen“ verweisen die Veranstalter und teilnehmenden Werkstätten auf zwei Grund Merkmale keramischer Fertigung ohne  die Keramik nicht entstehen kann. Wenn sich auch die Fertigungstechniken von Trinkgefäßen, Tellern, Vorratsbehältern und Skulpturen in der heutigen Zeit geändert und weiterentwickelt haben, so gehen doch auch die modernen Werkstätten bei der Herstellung von Keramik kaum  anders vor als die Töpfer in prähistorischer Zeit:

Stets beginnt der Prozess der Formgebung mit einem Klumpen rohen Tons, der zu einem Gefäß oder einer Skulptur geformt wird. In einem weiteren Schritt erfolgt die Bemalung oder Relieffierung des Tonkörpers bevor dann im Keramikofen der abschließende Brand stattfindet.

Wie hoch das Niveau heutzutage gefertigter Keramik sein kann, zeigen die Organisatoren von „durchgebrannt“ mit einer fundierten Auswahl an hochkarätigen Werkstätten, die an diesem Tag auf Appenborn mit außergewöhnlichen und individuellen Arbeiten eine Großzahl global angewandter Techniken und Stile repräsentieren.

Neben 34 Werkstätten aus den letzten Jahren erwarten die Besucher einige neue, vielfach ausgezeichnete und nur auf wenigen Märkten anzutreffende KeramikerInnen wie z.B. Monika Debus mit ihrer „Niedrigsalzbrand“-Keramik aus Höhr-Grenzhausen, André von Martens mit seinem „Schwarzbrand“  aus Brandenburg oder Angelika und Gerd Panten aus Belgien mit ihren „Kristallglasuren“.

Damit die Besucher die Möglichkeit haben, einige Aspekte der Herstellung von Keramik live zu erleben, wird das Drehen an der Töpferscheibe gezeigt und Rupert Eichler aus Dreihausen modelliert aus Ton seine „Charakterköpfe“ von Besuchern, die auch gleich erworben und mit nach Hause genommen werden können.

Abgerundet wird das kulturelle Begleitprogramm mit live–Musik der Gruppe „Chamäleon“ aus Gießen und den „Teddy-Frauen Rabenau“, die sich zusammen mit dem „Förderverein der Gesamtschule Lumdatal“ und dem „Verkehrsverein Londorf“ um das leibliche Wohl der Besucher kümmern.

Wieder eingerichtet ist auch ein Shuttle-Bus, der von 11-17 Uhr  zwischen dem REWE-Markt in Londorf und dem Hofgut Appenborn verkehrt. Wenn also am Pfingstsonntag in der historischen Kulisse des 1708 erbauten und schon von Rainer Maria Rilke besuchten Hofguts zum 9. Mal der „durchgebrannt“- Keramikmarkt stattfindet, erwartet die Besucher und Liebhaber von  Handwerk, Kunst und Design  ein erlebnisreiches und vielfältiges Angebot bei freiem Eintritt.

Weitere Informationen zum Keramikmarkt unter www.durchgebrannt.com