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„Weißer Sonntag“ in Erlöser der Welt 

(Bruchköbel/pm) -  Der „Weiße Sonntag„ ist genau eine Woche nach Ostern. Seinen Namen hat er tatsächlich von weißen Gewändern, und zwar von denen der neu getauften Christen. Es entwickelte sich der Brauch, die weißen Taufkleider von der Osternacht an, für acht Tage zu tragen – bis zum ersten Sonntag nach Ostern, dem „Weißen Sonntag“. Erst später wählten Christen diesen Tag zur Feier der Erstkommunion, weil das Fest an die Taufe erinnert und die Kinder offiziell in der christlichen Gemeinde willkommen geheißen werden.

Auch in diesem Jahr empfingen in Deutschland tausende Kinder zum ersten Mal das Sakrament der Eucharistie, unter ihnen 13 Kinder aus der Pfarrei "Erlöser der Welt" in Bruchköbel. Gemeinsam mit Frau Regine Droste und Frau Domes in enger Zusammenarbeit mit dem Pfarrer der Gemeinde, GR Heribert Jünemann,  haben sich die Kinder seit September letzten Jahres auf den Empfang der Erstkommunion vorbereitet.

Im Mittelpunkt der Predigt und eines Sprechspiels der Erstkommunikanten stand die Gemeinschaft der Gemeinde, der „Leib Christi“. Dies wurde anhand des menschlichen Körpers sehr anschaulich dargestellt. Der Körper hat verschiedene Glieder, die alle notwendig sind, so z.B. das Auge, die Hand, der Fuß, die sich gegenseitig brauchen. Nur wenn alle gemeinsam agieren, kann ein Körper erfolgreich funktionieren. Deshalb ist es wichtig, dass sich die Christen regelmäßig versammeln. Insbesondere in der sonntäglichen Eucharistiefeier begegnen wir Jesus und schöpfen immer wieder neue Kraft.       

Gemeinsam mit den Familien, Freunden, Bekannten und Gemeindemitgliedern wurde dieser Festtag gefeiert. Zu der eindrucksvollen Eucharistiefeier trug auch eine Musikgruppe der Pfarrgemeinde unter Leitung von Martin Altenrath bei.

Das feierliche Erstkommunionhochamt endete mit dem Lied: „Herr, wir bitten komm und segne uns“.