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Es muss krachen und stinken

(Bruchköbel/pm) - Die Heinrich-Böll-Schule startet gut in das 2. Schulhalbjahr Am 2. März wurden die neuen Chemie- und Kunsträume eingeweiht. Dazu begrüßte Direktor Ernst Münz nach der musikalischen Einleitung der Schulband zahlreiche Gäste, die alle an der Sanierung und Wiederherstellung der Räumlichkeiten beteiligt waren. Ehrengäste waren der Landrat des Mai-Kinzig-Kreises, Herr Thorsten Stolz, aus dem Landtag Herr Christoph Degen von der SPD und Herr Hugo Klein von der CDU.

Herr Münz hieß die weiteren Gäste, den Kreistagsabgeordneten Karsten Ullrich, die Kreistagsabgeordnete Ursula Conen, den Stadtverordnetenvorsteher der Stadt Bruchköbel Guido Rötzler, den Magistrat der Stadt Bruchköbel Norbert Viehmann und die CDU Fraktionsvorsitzende der Stadt Bruchköbel Uwe Ringel und Thomas Sliwka willkommen. Ebenfalls anwesend war der ehemalige Schuldezernent des MKK, Herr Zach, der viel zur Realisierung dieses Projektes beigetragen hatte. Ernst Münz betonte, wie wichtig die Zusammenarbeit zwischen Kreis, Stadt und Schule ist, da Schule immer offen für ihr Umfeld sein muss. Die Attraktivität der HBS steigt immens durch den Neubau der Chemieräume, denn nun können die Jugendlichen im Fach Chemie ihre naturwissenschaftlichen Interessen durch experimentelles Lernen ausbauen.

Die Chemielehrer unter Leitung von Natalie Burkhardt sind auf jeden Fall glücklich, dass es nun endlich los gehen kann, es darf im Chemieunterricht knallen und stinken. Neben den vier Chemiefachräumen und einem großen Vorbereitungsraum wurden auch zwei Kunsträume saniert. Kunst als unverzichtbarer Bestandteil einer ganzheitlichen Bildung ist in der HBS wichtig für die Wirkung nach Außen – der Kunstfachbereich unter Leitung von Gisela Roppel trägt viel dazu bei, dass Türen geöffnet werden: So gibt es immer wieder Ausstellungen im Atrium in Bruchköbel und gerade in den letzten Tagen wurde im Staatlichen Schulamt die Ausstellung „momentmal“ mit Werken der Schüler von der HBS eröffnet. Zudem entstanden ein Physikvorbereitungsraum und ein Besprechungszimmer. Diese räumliche und damit pädagogische Aufwertung wurde auch in der Rede von Landrat Thorsten Stolz gelobt.

Die Heinrich-Böll-Schule hat nämlich zusammen mit dem Main-Kinzig-Kreis noch Weiteres geschaffen – im Haus 2, in der der 5. und 6. Jahrgang unterrichtet werden, sind ebenfalls neue Räumlichkeiten entstanden: Unter Mitwirkung des Bauamtes 65 und der Architektin Frau Haase, entstanden neben der Sanierung der Chemieräume hier eine behindertengerechte Toilette, ein Bad und eine Küche, da die HBS eine Schule mit inklusivem Unterricht ist. Herr Stolz berichtete voller Zuversicht über weitere bauliche Vorhaben, die in Zukunft auch wieder die HBS betreffen werden. Der Main-Kinzig-Kreis ist sehr bemüht, alle Schulen dahingehend zu fördern, dass Pädagogik ganzheitlich und teamfördernd mit Toleranz und Respekt für eigenständige und selbstbewusste Schüler wirken kann. So investierte der Kreis in den letzten 10 Jahren 85 Millionen Euro für über 90 Schulen, die Schulen sind also gut aufgehoben. Ebenso wie die Summe der Aufwendungen für Schulen im Kreis stieg, stieg auch die Einwohnerzahl, denn gut gerüstete Schulen machen Städte und Gemeinden attraktiv für Familien. Neben einer weiteren musikalischen Einlage mit der Band und den Musiklehrern Frank Hamacher und Benjamin Öfner, bedankte sich die Chemielehrerin Natalie Burkhardt im Namen der Schüler für diese tollen, hellen Räume, die den Unterricht wieder aufleben lassen und Freude auf mehr Naturwissenschaft wecken.